Unsere Geschichte
Die Wurzeln unseres Fotoklubs reichen bis ins Jahr 1969 zurück. Im VEB Elektrowärme Altenburg („OMEGA“) schlossen sich fotobegeisterte Mitarbeitende aus verschiedenen Betriebsbereichen zusammen. Unter der Leitung von H. R. Freymann entstand der Fotoklub EWA 69.
Zu dieser Zeit war die Fotografie vollständig analog: Filme wurden im betriebseigenen Labor entwickelt, Bilder sorgfältig von Hand ausgearbeitet. Schnell entwickelte sich der Klub zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens – sowohl im Betrieb als auch in der Stadt Altenburg. Zahlreiche Ausstellungen, unterstützt durch den Kulturbund, steigerten den Bekanntheitsgrad und zogen neue Mitglieder an.
Mit dem technischen Fortschritt der Fotografie wuchs auch die Qualität der Arbeiten. 1972 erfolgte die Umbenennung in Farbdia-Klub Altenburg, was die zunehmende Bedeutung der Farbfotografie widerspiegelte.
Die politische Wende brachte einen tiefgreifenden Einschnitt. Die Mitgliederzahl ging deutlich zurück, zeitweise engagierte sich nur noch ein kleiner Kreis Aktiver im Klub. Dennoch gelang es, die Gemeinschaft zu erhalten und weiterzuführen.
Um den regionalen Bezug stärker zu betonen, wurde der Klub um die Jahrtausendwende in Fotofreunde Altenburg umbenannt. Durch Ausstellungen und gezielte Öffentlichkeitsarbeit konnte wieder ein stabiler Zuwachs an Mitgliedern erreicht werden.
Mit der digitalen Fotografie eröffneten sich neue technische und kreative Möglichkeiten, die die Arbeit des Klubs nachhaltig geprägt haben.
Bis 2017 stand Klubgründer H. R. Freymann an der Spitze des Vereins. Sein langjähriges Engagement ist ein wesentlicher Grund dafür, dass der Klub heute auf eine über fünf Jahrzehnte gewachsene Tradition zurückblicken kann.
Heute führen die Fotofreunde Altenburg diese Entwicklung fort und bieten Raum für Austausch, gemeinsames Lernen und fotografische Weiterentwicklung – unabhängig vom Erfahrungsstand.